Inge

Seit 30 Jahre arbeite ich im pädagogischen Bereich und mich hat immer die Frage fasziniert, wie Menschen lernen und wie ich als Lehrende, Trainerin und Coach diese Lernprozesse so begleiten kann, dass Teilnehmende sich selbst motivieren und ihr wahres Potenzial entfalten können. Diese Frage habe ich in meiner Tätigkeit als Professorin für Erwachsenenbildung und Bildungsmanagement auch wissenschaftlich untersucht und mit meinen Kolleginnen und Kollegen das pädagogische Konzept der Ermöglichungsdidaktik entwickelt. Dabei hat sich gezeigt, dass ein lebendiges und nachhaltiges Lernen nicht allein durch Aufklärung oder Wissensvermittlung erzeugt und gesteuert werden kann, sondern auch einen inneren Prozess der Transformation festgefahrener Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster braucht. Ein solches transformatives Lernen (Deutungslernen) erfordert ebenso den Einbezug der in unseren gängigen kognitionslastigen Bildungskonzepten vergessenen Dimensionen der Intuition, Emotion und Spiritualität.

Die Erfahrungen aus meiner langjährigen wissenschaftlichen Arbeit, meinem Studium und der Tätigkeit als Kunstpädagogin sowie meinen Aus- und Weiterbildungen im Bereich MBSR, MSC und TAA sind in den letzten Jahren in das Konzept einer achtsamkeitsbasierten Bildungstheorie und -praxis eingeflossen. Erweitert wurden diese Erfahrungen durch meine eigene Krebserkrankung und die damit verbundenen Lern- und Transformationsprozesse, die ich nun ebenso mit anderen Interessierten und Betroffenen teilen möchte. Mit Barbara Ludewig verbindet mich eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit, die sich aus unserer gemeinsamen MBSR-Ausbildung ergeben hat. Ihre Metapher vom Pilgern als Lebensweg führt genau auf diesen >Inneren Weg< der Selbsttransformation und -heilung, den ich nicht nur empirisch, sondern auch durch eigene Erfahrungen authentisch und lebendig verkörpern kann. Ich freue mich daher, nun Teil des wunderbaren Teams des Zentrums für Lebenskompetenz sein und an dessen Aufbau mitwirken zu dürfen.

Veröffentlichungen:

  • Wandel der Lernkulturen. Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1998 (Koautur Rolf Arnold)
  • Deutungslernen. Baltmannsweiler 2000
  • Nachhaltigkeit in der Weiterbildung. Theoretische und empirische Untersuchungen zum nachhaltigen Lernen. Baltmannsweiler 2007
  • Reflexionen zur Selbstbildung. W. Bertelsmann Verlag. Bielefeld 2012 (hrsg. mit Wiltrud Gieseke und Ekkehard Nuissl)
  • Ermöglichungsdidaktik: Offene Fragen und Potenziale. Baltmannsweiler 2016. (hrsg. mit Rolf Arnold, Claudia Gomez Tutor und Thomas Prescher)
  • Ermöglichungsdidaktik. Erwachsenenpädagogische Grundlagen und Erfahrungen. 3. Aufl. Baltmannsweiler 2018 (hrsg. mit Rolf Arnold)
  • Pädagogische Perspektiven auf Transformationsprozesse. Ermöglichung – Reifung – Selbstbildung. W. Bertelsmann Verlag. Bielefeld 2019 (hrsg. mit Matthias Rohs, Hans-Joachim Müller und Mandy Schiefner-Rohs)
  • Reflexives Lernen in der Erwachsenenbildung – zwischen Irritation und Kohärenz. In: bildungsforschung, 5 (2008), 2, S. 1-21 (URL: https://www.pedocs.de/volltexte/2014/4595/pdf/bf_2008_2_Schuessler_Reflexives_Lernen_Erwachsenenbildung.pdf)
  • Die emotive Wende in der Erwachsenenbildung – zur Bedeutung >emotional-archetypischen Deutungslernens<. In: Käpplinger, B/ Robak, S./ Schmidt-Lauff, S. (Hrsg.): Engagement für die Erwachsenenbildung – Ethische Bezugnahmen und demokratische Verantwortung. Wiesbaden 2012, S. 29-41 (mit Robin Malloy)
  • Lernkulturen der Achtsamkeit – Herausforderungen an die Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. In: Drees, G./ Nierobisch, K. (Hrsg.): Bildung und gesellschaftliche Transformation. Analysen – Perspektiven – Aktion. Baltmannsweiler 2017, S. 159 – 185
  • Zur Bedeutung leiblich-sinnlicher Erfahrungen in der akademischen Lehre. In: Schöppe, K. / Schulz. F. (Hrsg.): Kreativität & Bildung – Nachhaltiges Lernen. München 2019, S. 139 – 174
  • Bildungsziele und ‐inhalte in einer Gesellschaft des langen Lebens – Plädoyer für eine achtsamkeitsbasierte Bildung. In: Haberzeth, E./ Hillmert, S./ Schmidt-Hertha, B (Hrsg.): Weiterbildung in einer Gesellschaft des langen Lebens. 2020 (im Erscheinen)
Margit

Meine Freude am Wandern habe ich in den Bergen des Himalayas in Bhutan entdeckt, wo ich 15 Monate gelebt und gearbeitet habe. Ebenfalls dort kam ich in Berührung mit der tiefen Erkenntnis darüber, dass Glück weniger mit äußeren Bedingungen als mit der ZuFriedenheit im inneren Sein zu tun hat. Um diesen Zustand in mir zu kultivieren, gehe ich gehe ich den Weg der Achtsamkeit, praktiziere Einsichtsmeditation im Alltag und neben meinen personalverantwortlichen Tätigkeiten in der Wirtschaft habe ich Ausbildungen zur Yogalehrerin (BYV), zum ganzheitlichen Coach (Coaching Up!) und diverse andere Weiterbildungen zur Persönlichkeitsentfaltung absolviert.

Im Sinne eines Glücks-Coaching ist es mir eine große Freude, meine Yogaschüler, Kunden im Coaching und Seminarteilnehmer auf ihrem individuellen Lebensweg ein Stück weit zu begleiten. Gerne bestärke ich Menschen im bewussten Kontakt mit dem eigenen Körper und den Emotionen sowie in der Beruhigung des Denkens, so dass aus der inneren Ruhe die Freude an kleinen und großen Geschenken des Lebens wachsen kann.

Thomas

Schon während dem Ingenieurstudium für Haustechnik und langjähriger Führung eines mittelständischen Handwerk Unternehmens (35 Jahre) mit Schwerpunkt erneuerbare Energien, steht der Mensch – ob Familie, Mitarbeiter oder Kunde – im Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit.

Durch persönliche und familiäre Umstände gab es, vor nun 22 Jahren, eine Erweiterung der Wahrnehmung und des Bewusstseins. Es war der Besuch einer Schwitzhütte, nach der Tradition nordamerikanischer Lakota-Natives, die ein neues Kapitel in meinem Leben eröffneten. Verbundenheit fühlen und spüren mit allem was ist, und Teil dieses Ganzen zu sein, ist seither Triebfeder meines Denkens und Handelns.

So folgten Ausbildungen zum Council-Guide-Trainer und das ELM Programm (evocative Leadership Mastery) mit Lehrern aus New Mexico.

Die dort vermittelten Erdweisheiten vermitteln die EinSICHT und ein Verständnis für die Gesamtheit dessen, was ist und wie alles miteinander verbunden ist. Die Beschreibung des gegenseitigen Respektes, die Wertschätzung aller Wesen, die Wichtigkeit des voneinander Lernens haben mich von Beginn an begeistert.

„You have nothing to learn, only to remember”, das ist die Aussage meiner Lehrer. Tatsächlich, es ist schon so vieles in uns vorhanden! Dies erlaubt auch mir tiefer in das einzutauchen, was war, auch in das, was gerade ist und von dem zu träumen, was kommen kann. In dieser Vorstellung werde auch ich zum Co-Kreator des Universums.

Die lebensnahe und immer wieder lebensbejahende Sicht, sowie der immer wieder auf die Weisheit gerichtete Blick `for the benefit of all´ zu sein, macht diese Tradition für mich so wertvoll.

All diese Erdweisheiten, die auf altem Wissen der Maja u Pre-Maya Zeiten beruhen zu leben, ist eine Bereicherung. Und diesen `Reichtum´ teile und vermittel ich gerne.

Mein Selbstverständnis

Nichts macht glücklicher, als gut über den Nächsten zu denken. Thérèse von Lisieux

Verantwortungsbewusstes und werteorientiertes Handeln in der Weiterbildung, dafür setze auch ich mich ein. Deshalb trage ich das Siegel „Qualität-Transparenz-Integrität“ des Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V.. Damit verpflichte ich mich ausdrücklich, über meine Ausbildung und die regelmäßigen Teilnahme an Weiterbildungen und Retreats hinaus, zur Einhaltung ethischer Grundsätze, wie sie im Berufskodex für die Weiterbildung  (http://forumwerteorientierung.de/wp-content/uploads/2019/12/Berufskodex-f%C3%BCr-die-Weiterbildung_2020.pdf) geregelt sind.

In den Veranstaltungen liegt mir der gegenseitiger Respekt und Wertschätzung vor allem am Herzen. Ganz gleich, was wir mitbringen: Jeder Mensch ist eine Bereicherung, hat einen `Selbstwert´. Alte Konzepte von besser und schlechter üben wir loszulassen. Meine Aufgabe sehe ich darin, den dafür nötigen Raum im Miteinander zu öffnen und dafür Sorge zu tragen, ihn für alle offen zu halten. Was darin passiert, ist von der Erfahrung aller gestaltet.

 

Selbstverständlich verpflichten wir uns das, was wir miteinander erleben, auch im Miteinander zu belassen.

Damit das Ende deines Seminars auch wirklich zu deinem Anfang wird, bilden sich nach Bedarf und  Möglichkeiten Lernpartnerschaften und Jahresgruppen. So kannst du verlässlich und nachhaltig Achtsamkeit in dein Leben integrieren.

Erzähle uns was du brauchst

Wir finden gemeinsam einen Weg